Schwellenwerk (1869-1956)

Schwellenwerk (1915)
Schwellenwerk (1915)

Im Bahnschwellenwerk Kirchseeon wurden Holzschwellen hergestellt, die für die boomende Eisenbahnindustrie dringend benötigt wurden. Um das Holz haltbar und witterungsbeständig zu machen wurden verschiedenste Chemikalien eingesetzt.

Von Anfang an gab es eine Tränkanlage (Kyanisierung). Sie bestand aus rechteckigen, bohlengefügten Kästen, den sog. Kyanisierungströgen. Die fertig geschnittenen Schwellen wurden in das darin befindliche Quecksilber-Sublimat getaucht.

Diese Anlage wurde etwa um 1910 durch zwei größere Tränkanlagen ersetzt, eine nördlich zum Tränken von Weichenschwellen und eine südlich zum Tränken von Gleisschwellen.

In diesen Anlagen wurde zuerst mit verdünntem Zinkchlorid, später mit Steinkohlenteeröl getränkt. [mehr...]

Fotos aus "Markt Kirchseeon", herausgegeben von der Gemeinde Kirchseeon, 1989

Schwellenwerk Holzlager (1920)
Holzlager (1920)
Schwellenwerk (1949)
Schwellenwerk (1949)
Schwellenwerk Luftbild (1956)
Luftbild (1956)