Bürgerinitiative Wasser ist Leben e.V.

Protokoll der Jahreshaupversammlung vom 10. Oktober 2001

Susanne Schmidt
Susanne Schmidt
  • Begrüßung der Anwesenden durch Susanne Schmidt. (34 Anwesende, davon 17 Mitglieder, laut Anwesenheitsliste)
  • Rückblick auf das vergangene Jahr durch Hermann Will: Ziel der BI ist und bleibt es, den Druck auf die Bahn aufrechtzuerhalten, die Bürger wach zu halten, immer wieder die Problematik Iveco-Gelände ins Bewusstsein zu rufen.
  • Kassenbericht durch Diana Thalhammer: Wir haben 69 Mitglieder, 4 davon sind Körperschaften. [ Details im Kassenbericht ]
  • Bevor Susanne Schmidt auf unsere neue Aktion zu sprechen kommt, berichtet sie kurz über den neuesten Stand der Dinge: Es gibt einen potentiellen Investor für den südlichen Teil des Iveco-Geländes. Es handelt sich um eine AG, die es in dieser Form erst seit einem Jahr gibt, aber deren Mitarbeiter Erfahrung haben und sich in Sachen Sanierung 100% auskennen.
  • Herr Blöchl gibt weitere Informationen zum potentiellen Investor: Es handelt sich um eine Gesellschaft mit viel Erfahrung und Kompetenz, die eindeutig ein anderes Interesse verfolgt als Die Bahn. Sie will folgendermaßen vorgehen: Wenn die Untersuchungsergebnisse vorliegen, dann wird sie mit einem Sanierungskonzept für den südlichen Teil des Geländes einsteigen(nur Grundwasser), und zusätzlich einen eigenen Vorschlag zur Bodensanierung einbringen. Dann wäre eine kombinierte Grundwasser- und Bodensanierung möglich. Dennoch bliebe der eher stärker verseuchte nördliche Teil des Iveco-Geländes, der größtenteils bebaut ist, weiterhin in der Sanierungspflicht der Bahn. Wir werden es also weiterhin mit sowohl dem Investor als auch der Bahn zu tun haben. Herr Blöchl unterstreicht dabei noch einmal wie wichtig gerade jetzt die Arbeit der BI ist, denn der Druck von unten darf nicht nachlassen.
  • Ida Gaier erläutert die Ziele der neuen Aktion: die landkreisweite Unterschriftenaktion . Das Ziel ist ein Schulterschluß der ganzen Gemeinden des Landkreises. Ida berichtet über viele Kontaktgespräche, die z.T. positiv waren aber auch viel Unwissen gezeigt haben. Wir brauchen Leute, die unsere Aktion unterstützen, und mit uns gemeinsam die Aktion in den Landkreis hinaustragen. (Vereinskartellsitzungen, Bürgerversammlungen, Gemeinderat- Sitzungen , Umweltausschuss u.s.w.)
    Die Aktion soll bis zum 30.Januar 2002 dauern. Alle Bürger dürfen unterschreiben, also auch Kinder und Nicht-Landkreisbürger. Ida erläutert, dass entgegen unserem bisherigen Wissensstand auch Steinhöring betroffen ist, da diese Gemeinde ihr Trinkwasser zu 80% aus dem Ebersberger Brunnen bezieht.
  • Herr Ried, 3. Bürgermeister von Ebersberg erkundigt sich nach der Resonanz in seiner Stadt und will sich für unsere Interessen im Gemeinderat einsetzen.
  • Hermann Will hebt noch mal die Relevanz des nördlichen Forstes als Wassergewinngebiet hervor und zeigt noch mal anhand der großen Karte, die auch auf dem Flyer abgedruckt ist, die verschiedenen Brunnen.
  • Susanne beschließt mit einem Aufruf zur Mitarbeit diese Versammlung: Wir wollen eine Dekontamination, eine gründliche Sanierung, denn nur diese kann für Kirchseeon nachhaltend und zukunftweisend sein.
Hermann Will
Hermann Will
Ida Gaier
Ida Gaier

Fotos mit freundlicher Unterstützung von Udo Ockel's Digitalkamera!