Grundwasser-Riechprobe für Gottlieb Fauth

Riechprobe für Fauth

Ebersberg – Eine „Riechprobe“ des Kirchseeoner Grundwassers überbrachten Mitglieder der Bürgerinitiative „Wasser ist Leben e. V.“ Landrat Gottlieb Fauth bei einem Besuch im Landratsamt. Neben dem „Beschnuppern“ der Wasserprobe stand natürlich das gegenseitige Beschnuppern der Bürgerinitiative und des neuen Landrats im Mittelpunkt. Für die Kirchseeoner Bürgerinitiative, die mit einer vielfältigen Palette an Aktionen unermüdlich für eine baldige Sanierung der Grundwasser- und Bodenschäden des ehemaligen Bahnschwellenwerks kämpft, ist ein guter Kontakt zu neuen Amts-Chef wichtig.

Ziel des Besuchs sei es, dem neuen Landrat eindrucksvoll klar zu machen, wie dringend notwendig eine gründliche Sanierung des mit Teerölen verseuchten Wassers ist, meinten Susanne Schmidt, Marij Krill und Hermann Will von der Bürgerinitiative, und brachten ihr berüchtigtes Wasserglas mit, das sich schon einige Politiker unter die Nase halten lassen mussten. So hatten vor einiger Zeit bereits Bürgermeister Walter Brilmayer und Ministerpräsident Edmund Stoiber Gelegenheit zu einer „Schnüffelprobe“.

Die mitgebrachte Wasserprobe stammt von einer 34,45 m tiefen Grundwassermessstelle des Wasserwirtschaftsamts in der Ortsmitte von Kirchseeon. Im Ortsgebiet gibt es viele solcher Messstellen, die dabei helfen sollen, Intensität und Ausbreitung der Gifte genauer zu bestimmen, um ein Sanierungskonzept erstellen zu können. Mit Vertretern aller an den Sanierungsbemühungen beteiligten Parteien veranstaltet die Bürgerinitiative am 5. Juni 2002 eine Podiumsdiskussion im Berufsbildungswerk Kirchseeon.


letztes Update dieser Seite am 02.06.2002 vom Webmaster