Ebersberger Zeitung (MM) vom 04. Juni 2003

"Deutlich aufeinander zu bewegt"

Positive Bilanz der Sitzung über die Zukunft des Kirchseeoner Iveco-Geländes Landkreis - Eine positive Bilanz zogen Landrat Gottlieb Fauth und Bürgermeister Udo Ockel am Ende einer Mammutsitzung, auf der um die Zukunft des Kirchseeoner Iveco-Geländes gerungen wurde. Gegenstand war die vom Landkreis in Auftrag gegebene Studie über die Machbarkeit verschiedener Sanierungsmethoden des mit Teeröl verschmutzten ehemaligen Bahnschwellenwerks.

Laut Ockel haben sich die Parteien - das Bundeseisenbahnvermögen (BEV) als Rechtsnachfolger des Verursachers der Verschmutzung sowie der Landkreis und das Wasserwirtschaftsamt - "deutlich aufeinander zu bewegt". Dies sah auch Fauth so: "Es gab keine Hopp- oder Topp-Positionen. Der überwiegende Teil der Machbarkeitsstudie wird umgesetzt. In zwei von drei Fällen hat man sich auf eine einheitliche Sanierungsmethode verständigt. Über ein Teilproblem muss man sich noch einigen."

Die Kosten der verschiedenen Sanierungsmethoden und die damit zusammenhängende Frage der Zumutbarkeit für das BEV hätten dagegen gestern kaum eine Rolle gespielt, sagte der Landrat weiter. Es seien vor allem die Wissenschaftler zu Wort gekommen. Außerdem sei es um juristische Details des Sanierungsvertrages gegangen, ergänzte Ockel.

Am heutigen Vormittag ist eine Pressekonferenz anberaumt, auf der die konkreten Ergebnisse der nicht-öffentlichen Sitzung bekannt gegeben werden sollen.

far